Damit der Absenderrechner
weiß, wohin er die Daten senden soll, wird im Header
des Internet Protokolls der Absender und das Ziel definiert.
Alle Rechner sowohl in lokalen als auch in weltweiten Netzten
werden durch eine 32-Bit (2^32) große Nummern Adressiert,
die durch einen Punkt in 4 Teile geteilt sind. (Z.B. 134.147.123.192)
Oft bezeichnet man diese Nummer auch als IP-Nummer.
Eine IP-Adresse besteht aus
zwei Teilen:
Netzadresse
Hostadresse
Die Hostadresse ist die Adresse
des angeschlossenen Rechners an dem Netzwerk. Die Netzadresse
adressiert das Netzwerk selber, in dem andere Rechner integriert
sind. Da eine IP-Adresse aus 4 Octets, also 4 * 8-Bit-Blöcke
besteht, können wir aus dieser Tatsache entnehmen: Je
länger die Hostadresse ist, desto mehr Rechner können
an einen Netzwerk angeschlossen werden. Nehmen wir als Beispiel
die IP-Adresse 217.185.46.26 oder binär
11011001.10111001.101110.11010.
Aus dem Stegreif können
wir den Netz- und Hostanteil nicht bestimmen. Es fehlt uns
ein zusätzliches Wichtiges Kriterium: Die Netmaske.
Netzmasken:
Eine Netzmaske besteht aus einer 32 Bit langen binärzahl,
die mit einer Reihe von Einsen beginnt und mit Nullen endet.
Eine Netzmaske kommt immer mit einer IP-Adresse und tritt
niemals alleine auf. Die Netzmaske zu der vorher genannten
Adresse lautet:
255.255.255.0
oder binär:
11111111.11111111.11111111.00000000
Die Einsen definieren dabei den Anteil
der Netzadresse, die Nullen den Anteil des Hosts, also den
an das Netz angeschlossenen Rechner. Aus diese Netzmaske erkennen
wir, dass die Netzadresse aus 24 Bit und die Hostadrese aus
8 Bit besteht. Wir haben also das Netz 217.185.46 mit dem
Rechner 26.