Wir können dieses System
an einem Netzwerk veranschaulichen. Nehmen wir an, wir haben
einen Rechner, an dem in einem Netzwerk 6 Computer angeschlossen
sind. Nehmen wir weiter an, dass dieses Netzwerk bei der Definition
der IP Nummer die Variante A annimmt. Also muss laut unserem
Beispiel der Hauptrechner eine Netzadresse mit 8 Bit bekommen
und der angeschlossene Rechner eine Hostadresse mit 24 Bit.
Durch diese Weise können an diesen Hauptrechner insgesamt
fast 17 Millionen Rechner (2^24) angeschlossen werden, aber
nur 256 (2^8) Hauptrechner definert werden.
Um zu verstehen welcher Klasse eine IP Adresse angehört,
müssen wir die dezimale IP-Nummer in eine duale IP-Nummer
umwandeln:
Wir sehen, dass die ersten 3 Bit der duallen
"110" sind, was bedeutet, dass diese IP-Adresse
der C-Klasse angehört (wie in der Grafik angegeben),
was ebenfalls bedeutet, dass am dem Rechner höchstens
256 Rechner vernetzt werden können. Die Netzadresse ist
eine 24Bit-Kombination, wodurch nahezu 17 Millionen verschiedene
Netzadressen gebildet werden können.
Das Netzwerksystem ist der Teil, zu dem der
Host also der Client angeschlossen ist. Wenn ein Provider
mit einer Netzadresse mit der Adressierung der Klasse C hat,
also eine Netzadresse mit 24 Bit, so bekommt der User vom
Provider eine Hostadresse mit 8 Bit.
Zudem gibt es einige reservierte IP-Adressen
in allen Klassen die nicht vergeben werden dürfen. Dazu
gehören z.B. die Rechnernummern 0 und 255. Wenn in einer
IP Adresse der Hostteil (bzw. der Teil der Nummer des an einem
Netzwerk angeschlossenen Rechner) nur aus Nullen besteht,
also z.B. 217. 0.0.0 (Klasse A hier), so identifiziert diese
Nummer das Netzwerk selbst. Solche Adressen werden in "Routing
Tabellen" verwendet um komplette Netzwerke zu adressieren,
was ein Thema für sich ist. Eine IP Adresse, in dem der
Hostteil nur aus Einsen besteht, bezeichnet eine Broadcast-Adresse
auf die wir in einem anderen Kapitel eingehen.