"Eine IP-Adresse identifiziert keinen bestimmten
Computer [Host], sondern eine Verbindung zwischen einem Computer
[Host] und einem Netz. Einem Computer [Host] mit mehreren
Netzanschlüssen (z.B. ein Router) muß für
jeden Anschluü eine IP-Adresse zugewiesen werden."[0]
Nun besitzen also alle Rechner eine eindeutige
Identifikationsnummer in einem Netzwerk. Wir stellen uns aber
die Frage, wie funktioniert die Kommunikation innerhalb eines
Rechners. Wie kommunizieren verschiedene Prozesse miteinander?
Auch hier kommt das Protokoll IP zum Einsatz unter Linux.
Klassische Beispiele wären das lokale Drucken und die
KDE oberfläche. Ohne diese Protokolle würden solche
Anwendungen nicht möglich sein. Da jedoch viele Linuxrechner
gar keine Netzwerkkarte besitzen, muss ein anderes Verfahren
der Adressierung benutzt werden. Es ist so, dass Linux eine
interne IP-Nummer aufbaut, mit der sie mit anderen Prozessen
kommunizieren kann. Diese Nummer heißt 127.0.01. Diese
Adresse wird als Loopback-Adresse bezeichnet und ist wie eine
interne Schleife, die Anfragen wieder zu sich selber schickt.