Fragmentierung ist auch ein
wesentliches Bestandteil der Übertragung von Daten. Diese
Fragmentierung muss aus einem bestimmten Grund durchgeführt
werden: Je nachdem welches Netz welche Netzwerktechnologie
benutzt, variiert die die maximale Größe der Dateneinheiten,
die zwischen Rechnern ausgetauscht werden können. Ethernet
z.B. kann Datenpakete von einer Größe mit 1514
Bytes annehmen, Token-Ring kann jedoch mit Dateneinheiten
von 4202 Bytes umgehen. Es ist äußerst sinvoll
die maximale Größe auszunutzen. Es wirkt sich Zeitsparend
aus. Da jedoch ein Router mehrere Netzwerke miteinander verbinden
kann und jedes Netzwerk eine andere Netzwerktechnologie einsetzen
kann, muss die Möglichkeit bestehen, Datenfragmente umzufragmentieren,
damit sie im einem anderen Netzwerk auch angenohmen werden
können. In der Abbildung 1.8 sehen Sie Zwei Netzwerke
mit zwei verschiedenen Netzwerkarten. Werden nun Daten von
Host1 an Host3 geschickt, so kann das Internet Protokoll auf
dem Router die Daten von zuvor 1514 Bytes in 4202 Bytes große
Teile aufspalten.
Betrahten wir die Fragmentierung genauer
an. Wenn die Daten an den Empfänger gesendet werden ist
in keiner Werise sichergestellt, dass die Datenpakete auch
in richtiger Reihenfolge ankommen werden. Aus diesem Grunde
wird jedes Paket mit einer eindeutigen Nummer versehen. Der
Empfänger-Rechner muss daraufhin die Daten in der richtigen
Reihenfolge wieder zusammensetzen. Diese als Resassemblierung
bekannte Funktion übernimmt das Internet Protokol.