In diesem Abschnitt behandeln
wir das Thema "Server".
Was ist eigentlich ein Server? Wozu ist es da und wozu braucht
man es? Wie arbeitet ein Server? Und wo werden Server eingesetzt?
Nun , schon der Name "Server" sagt uns, was es wohl
sein könnte. Wenn man das Wort "Server" ins
Deutsche übersetzt bedeutet es "Diener, Verwalter
oder Dienstleister".
Ein Server bietet einer Gruppe von Clients (Deutsch: Kunde)
bestimmte Leistungen auf seinem Rechner an. Es gibt den sogenannten
HTTP-Server, den Ftp-Server, den Fileserver, den Emailserver
und noch viele mehr. Und für jeden dieser Serverarten
gibt es jede menge zugehörige Software, die das Serververhalten
regeln. Übrigens, in der Unix-Welt werden Server "Daemons"
und in der Windows-Welt "Dienste" genannt.
Es gibt also nicht nur den Webserver, sondern
den "Apache", der alle diese Dienste anbieten und
verwalten kann oder den "IIS (Internet Information Server)",
das Konkurrenzprodukt von Microsoft.
Man kann in den Apache-Server Module einbinden,
z.B. um eine Webseite mit der Programmiersprache PHP, programmieren
zu können. Dieses bestimmte Modul sagt dem Server, dass
ein bestimmter Quellcode einer Datei, PHP-Code ist und dieser
Code wird dann dementsprechend durch andere Verfahrensweisen
verarbeitet.
Die Software Apache läuft wiederum auf
dem Rechner, der als Server dienen soll.
Clients stellen die Benutzerschnittstelle zu den Servern dar.
Sie nutzen die Leistungen des Servers. Nehmen wir ein Beispiel,
in dem viele Computer in einem Netzwerk miteinander verbunden
sind.
Der Server ist derjenige Computer, auf dem der Apache installiert
ist und der seine Dienste an die Clients anbietet. Die Rechner,
die z.B. mit einem Browser eine Webseite aufrufen, die der
Server überwacht, sind die Clients. Wenn nun ein Client
eine Webseite aufruft, so stellt ein bestimmter Server diese
Webseite zur Verfügung. Dies ist genau die Funktionsweise
des tausendfach erwähnten Begriff "Client-Server-Technologie".
Doch diese Technologie arbeitet nicht so einfach, wie vielleicht
das Beispiel vermuten lässt. Wir gehen in den nächsten
Kapiteln im Detail auf diese Funktionalität ein.