Wie schon oben erwähnt
wird der Begriff Server in der Unix-Welt als "Daemon"
bezeichnet. Der Apache selbst ist ja in der Unix-Welt aus
dem HTTP-Daemon (httpd) entstanden. Ein Daemon kann auch,
wie der Dienst bei Windows NT/XP schon beim Systemstart
gestartet werden und im Hintergrund laufen. Dieser kann
dann auch manuell geschlossen werden.
In der Unix-Welt gibt es noch eine spezielle
Serverart, und zwar den speziellen Init-Daemon.
Dieser Daemon unterscheidet sich insofern, als dass er auf
eine Anfrage bzw. Auf ein auslösendes Impuls wartet,
wie ein Flaschengeist. Erreicht nun eine Anfrage des Clients
das Init-Daemon, sucht dieser Servertypus einen entsprechenden
Server aus einer Liste aus. Wenn z.B. eine FTP-Anfrage kommt,
so sucht der Init-Daemon einen entsprechenden Ftp-Server
aus und der Ftp-Daemon wird gestartet.
Nach Beendigung seiner Dienstleistung schläft der Daemon
wieder ein und gibt so beanspruchte Ressourcen wieder frei.
Im Gegensatz zu den Init-Daemon, arbeiten normale Serverdienste
immer im Hintergrund und beantworten jede Anfrage Zeitgleich
und sind immer aktiv. Daemons, die der Init-Daemon startet
sind also Server, die wenig beansprucht werden und Server,
bei den es sinnlos ist sie als ein Hintergunddienst anzubieten.
Manchmal dauert es einige Sekunden von der Anfrage bis zur
Bearbeitung, wenn man versucht auf einen Ftp-Server zuzugreifen.
Dies kommt oft davon, dass der Init-Daemon erst einige Zeit
braucht um den Ftp-Server zu aktivieren.